* Das Thurgauer Institut für Digitale Transformation in Kreuzlingen untersucht zusammen mit den Ostschweizer IHKs und Demoscope den Stand der Digitalisierung der Ostschweizer Unternehmen. * Die Teilnahme ist kostenlos, man bekommt anschliessend die individuelle Auswertung mit Vergleichswerten zu anderen Teilnehmenden (direkter Anmelde-Link unten im Artikel). * Das Tidit unterstützt insbesondere KMU in der Ostschweiz und ist ein An-Institut der Uni Konstanz und der Hochschule Konstanz (HTWG).

Das Thurgauer Institut für Digitale Transformation (Tidit) startete Anfang November eine neue Studie von Unternehmen in den Kantonen Thurgau, St.Gallen sowie Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden, um den Stand der digitalen Transformation in der Ostschweiz im nationalen Vergleich sichtbar zu machen.
Die KI- und Digitalisierungsstudie untersucht den digitalen Reifegrad von Unternehmen und zeigt, wie weit die Digitalisierung in den Bereichen Mitarbeiterschulung, Strategie, Prozesse, Produkte, Kommunikation und Künstliche Intelligenz bereits fortgeschritten ist. Die jährlich wiederkehrende Studie dient zugleich als langfristiges Trendbarometer für die Ostschweiz und macht die Entwicklung der digitalen Transformation durch ihre jährliche Durchführung messbar.

«Die digitale Transformation ist kein Selbstzweck, sondern sie entscheidet über die Zukunftsfähigkeit unserer regionalen Wirtschaft», sagt Dr. Caroline Obolensky, Geschäftsführerin des Tidit. «Die Studie zeigt erstmals, wie sich Digitalität in der Ostschweiz konkret im Unternehmensalltag widerspiegelt und wo noch Potenziale ungenutzt bleiben.»
Ein fundiertes Bild der digitalen Wettbewerbsfähigkeit in der Ostschweizer Wirtschaft
Unterstützt wird die Erhebung von der Industrie- und Handelskammer Thurgau sowie der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell. Gemeinsam mit diesen Partnern möchte das Tidit ein fundiertes und datenbasiertes Bild der digitalen Wettbewerbsfähigkeit in der Ostschweizer Wirtschaft schaffen.
«Mit dem Ostschweizer Digital- & KI-Barometer schaffen wir gemeinsam mit dem Tidit erstmals eine datenbasierte Grundlage, um den digitalen Reifegrad unserer Unternehmen sichtbar zu machen», sagt Jérôme Müggler, Direktor der IHK Thurgau. «Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es entscheidend zu wissen, wo sie im digitalen Wandel stehen – und wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Innovation weiter stärken können.»
Auch Markus Bänziger, Direktor der IHK St.Gallen-Appenzell, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: «Die Studie schafft Fakten statt Bauchgefühl. Sie zeigt unseren Mitgliedern, wo sie digital stehen und wo noch Potenziale in den Prozessen bestehen.»

Die Datenerhebung wird vom unabhängigen Schweizer Forschungsinstitut Demoscope AG durchgeführt. Jedes teilnehmende Unternehmen erhält vertraulich einen individuellen Link zum Fragebogen sowie ein persönliches Passwort, um eine sichere und geschützte Teilnahme zu gewährleisten. Die Auswertung erfolgt vollständig anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen oder Personen möglich sind.
Warum sich eine Teilnahme lohnt
Individuelle Standortbestimmung: Jedes teilnehmende Unternehmen erhält eine eigene Auswertung seiner Ergebnisse sowie einen Vergleich zu anderen Unternehmen in der Ostschweiz. So wird sichtbar, wo das Unternehmen im digitalen Wandel steht und in welchen Bereichen Entwicklungsbedarf besteht.
Wettbewerbsfähigkeit und Innovation stärken: Die Studie liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des I&D Campus sowie zukünftiger Tidit-Initiativen.
Langfristige Wirkung: Als jährliches Digitalisierungs-Trendbarometer bildet die Studie die Basis, um Fortschritte in der Ostschweizer Wirtschaft langfristig zu verfolgen.
Die Teilnahme an der Umfrage dauert rund 15 Minuten. Teilnehmende Unternehmen erhalten direkt im Anschluss eine grafische Auswertung ihrer Position im digitalen Wandel. Alle Angaben werden vertraulich behandelt und ausschliesslich anonymisiert ausgewertet.
Die Einladung zur Teilnahme wird durch Demoscope direkt an die Mitglieder der IHK Thurgau sowie der IHK St.Gallen-Appenzell versendet. Interessierte Unternehmen können den Fragebogen zudem über einen offenen Link auf der Tidit-Website ausfüllen. Oder gleich hier direkt diesen Link anklicken.
Das Tidit
Das Thurgauer Institut für Digitale Transformation (Tidit) ist ein An-Institut der Universität Konstanz und der Hochschule für Technik, Wirtschaft, Gestaltung (HTWG) Konstanz. Es wird durch die Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung getragen. Das Institut wurde 2024 gegründet und fördert interdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft mit Fokus auf Probabilistische KI und Datensysteme. Als Brücke zwischen Forschung und Praxis unterstützt das TIDIT insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Ostschweiz bei der Entwicklung und Umsetzung von Forschungskooperationen. Ziel des Instituts ist es, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit durch datengetriebene Lösungen gezielt zu fördern.

* Stadler hat beim Bundesverwaltungsgericht Rekurs gegen die Vergabe der SBB über 116 Doppelstock-Züge an Siemens Mobility eingereicht. * Nach einer vertieften Analyse kommt Stadler zum Schluss, dass der Vergabeentscheid überprüft werden soll. * Damit solle die auch von der Öffentlichkeit geforderte Transparenz hergestellt werden.

* 23 Ostschweizer Personen und Familien gehören laut der «Bilanz» zu den 300 Reichsten der Schweiz. * Sie bringen es zusammen auf ein Vermögen von 56,4 Milliarden Franken. * Jorge Lemann und seine Familie in Rapperswil-Jona (Vermögen: 16–17 Milliarden) halten sich mit ihrer 3G Capital unangefochten an der Ostschweizer Spitze.

* In nur 36 Stunden sicherte sich das Zürcher DeepTech-Startup der HSG eine Pre-Seed-Finanzierung von 4,5 Millionen Dollar. * Forgis entwickelt Software, um die Automatisierung in Fabriken zu vereinfachen und industrielle Maschinen unterschiedlicher Hersteller miteinander zu verbinden. * Forgis nimmt am Programm «HSG Start Accelerator» teil.